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Kann eine betriebliche Aus- bzw. Fortbildung gemacht werden?

Zur Teilnahme an einer betrieblichen Aus- oder Weiterbildung (einer so genannten dualen Ausbildung), ist eine Aufenthaltserlaubnis nach § 17 AufenthG zu beantragen. Bedingung für die Genehmigung ist, dass die Bundesagentur für Arbeit zugestimmt hat oder die Beschäftigung ohnehin zustimmungsfrei ist. Ob die geplante Aus- oder Fortbildung zustimmungspflichtig oder zustimmungsfrei ist, kann bei der zuständigen Ausländerbehörde Ihres zukünftigen Aufenthaltsortes erfragt werden.

Bei einer qualifizierten Berufsausbildung ist man berechtigt eine – von der Ausbildung unabhängige – Beschäftigung bis zu zehn Stunden je Woche aufzunehmen.

Die Aufenthaltserlaubnis wird in der Regel für zwei Jahre erteilt. Beträgt die Aus- oder Weiterbildungsmaßnahme weniger als zwei Jahre, wird die Aufenthaltserlaubnis auf die Dauer der Aus- oder Weiterbildung befristet. Sie kann bei Fortbestehen des Ausbildungsverhältnisses auch bis zum voraussichtlichen Abschluss verlängert werden.