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Wer darf eine Ausbildung machen?

EU Bürger haben aufgrund der Freizügigkeit innerhalb Europas nicht nur das Recht in Deutschland zu arbeiten, sondern auch das Recht, dort auch eine berufliche Ausbildung zu absolvieren.

Als Asylberechtigter oder anerkannter Flüchtling bezieht sich die Arbeitserlaubnis auch auf Ausbildungen.

Ein geduldeter Ausländer kann eine betriebliche Ausbildung bereits vom ersten Tag des Aufenthalts in Deutschland beginnen, es sei denn es besteht ein Beschäftigungsverbot. Für diesen Ausbildungsplatz muss bei der Ausländerbehörde eine Arbeitserlaubnis beantragt werden. Da die Bundesagentur für Arbeit der Erteilung der Arbeitserlaubnis für eine betriebliche Ausbildung nicht zustimmen muss (§ 32 Abs. 2 Nr. 1 BeschV), wird die Arbeitserlaubnis hierfür in der Regel erteilt, wenn kein Arbeitsverbot vorliegt. Nichtbetriebliche, das heißt schulische Ausbildungen, können ohne Arbeitserlaubnis absolvieren.

Personen mit Aufenthaltsgestattung können nach den ersten drei Monaten des Aufenthalts eine betriebliche Ausbildung ohne Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit aufnehmen. Jedoch ist eine Arbeitserlaubnis durch die Ausländerbehörde erforderlich. Für eine schulische Berufsausbildung ist in der Regel keine Erlaubnis erforderlich.

Nicht geduldete Ausländer haben keine Möglichkeit auf eine Ausbildung.